Singapur & das Marina Bay Sands

Der kleine, aber hoch effiziente Stadtstaat ist definitiv immer eine verdammt gute Wahl für einen Stopover in Südostasien oder gar einen Urlaub voller Überraschungen, dabei punktet die Metropole mit diversen Superlativen. Einer davon ist sicherlich das Marina Bay Sands, ein Resort, das 2010 eröffnet wurde. Wer wollte nicht in diesem Infinity Pool in 191 m Höhe einmal geschwommen sein? Das Kasino, die Shopping Mall, ein Konferenz-/Ausstellungszentrum, ein Kunst- und Wissenschaftsmuseum plus diverse Bars, Restaurants ergänzen das Hotel, das auf drei Türmen fußt und beinahe eine eigene Stadt darstellt. Die Idee wurde dem Architekten und Harvard-Professor Mosche Safdie durch einen Stapel von vorgelegten Spielkarten gegeben und die Pläne durch FengShui-Meister abgesegnet. 

Singpur hat seinen Namen aus dem Sanskrit entlehnt und setzt sich zusammen aus Singha (simha) „Löwe“ und Pura „Stadt“, ergo die Löwenstadt. Die Stadt ist voller Kontroversen:  eine Vielzahl von Religionen, Ethnien, Sprachen, Architekturstilen, Küchen machen den Stadtstaat zu einer spannenden Mischung, die eindeutig chinesisch dominiert ist und mit Effizienz brilliert. Ein rigides, politisches System, das demokratischen Anschein erweckt, aber wohl eher als autoritär zu bezeichnen ist, eine extrem gut funktionierende Marktwirtschaft und das Wissen darum einen Standort auch für Touristen interessant zu gestalten. Was an Land nicht mehr vorhanden ist, wird schlicht und ergreifend einfach dazu gewonnen. Singapur ist definitiv ein spannender Ort und es lässt sich viel erleben, solange, das Portemonnaie gut gefüllt ist.

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